Kohlenstoff: Bambuswald als Kohlenstoffsenke

Geposted von Alice Ullrich am

Wenn wir den höchstmöglichen Aggregationsgrad des Zwischenstaatlichen Komitees für Klimawandel betrachten und die sich ändernden Kohlenstoffbestände in Wäldern weltweit berücksichtigen, kann man verstehen, dass bei der Wiederaufforstung von degradiertem Land ein Nettokohlenstoffgewinn entsteht. Dies bietet Bambus aufgrund seiner Fähigkeit zur Wiederaufforstung, insbesondere auf degradiertem Land und erodierten Hängen, eine enorme Chance. Da Bambus botanisch gesehen ein Gras ist, wird er in forstwirtschaftlichen Bewertungen nicht als Baum eingestuft und daher in Diskussionen über Wälder und Klimawandel häufig weggelassen und in der (inter) nationalen Politik folglich ausgeschlossen. Dennoch stellen Studien zunehmend fest, dass Bambus eine wichtige Rolle bei der Bindung von Kohlenstoff in Waldökosystemen spielt. Dies zeigt, dass es auf Ökosystemebene (oberirdische und unterirdische Biomasse) unter denselben klimatischen Bedingungen einen ähnlichen Kohlenstoffvorrat aufweist wie Holzarten.

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